Birkenwerder war die erste Station unserer Forschungsreise entlang der Nordbahn. Mitte Februar 2026 arbeiteten wir mit Kindern der sechsten Klasse der Pestalozzi-Grundschule Birkenwerder zum Themenschwerpunkt verbotene und erzwungene Mobilität.
In Birkenwerder stand der Alltag jüdischer Familien im Mittelpunkt. Die Kinder näherten sich diesem Thema über Lebensgeschichten verschiedener Familien aus Birkenwerder. Eine besondere Rolle spielte dabei die Geschichte von Ruth Winkelmann, die als jüdisches Mädchen in den 1930er- und 1940er-Jahren täglich mit der Bahn von Birkenwerder zur Schule nach Berlin fuhr. Ihr Alltag, ihre Ausgrenzung sowie der Umgang mit der zunächst eingeschränkten und später verbotenen Mobilität geben Einblicke in jüdisches Leben vor und während der Verfolgung.
Hier finden Sie die Ergebnisse der Projektgruppen, die wir veröffentlichen dürfen. Es sind noch vier weitere Filme entstanden, die wir aber nicht online veröffentlichen dürfen.
Am 12. Juni 2026 um 12:30 wird im Zuge des Projektabschlusses eine Gedenktafel am Bahnhof Birkenwerder enthüllt. Wir freuen uns sehr, dass neben den filmschaffenden Kindern aus der Projektwoche auch Ruth Winkelmann als Zeitzeugin und Protagonistin eines erarbeieteten Films an der Enthüllung teilnehmen wird.
"Uns war es wichtig, die Geschichte von Ruth Winkelmann aus Hohen Neuendorf und ihrer Familie im Nationalsozialismus zu erzählen."
"In diesem Film erfahrt ihr etwas über das Leben von Hermann Jacks und wie es sich als Jude im Nationalsozialismus gelebt hat. Ihr solltet euch den Film angucken, weil ihr viele spannende Szenen sehen werdet 👀."
"In dem Film geht es um die Familie Schaul. Sie lebten in der
alten Bahnhofstraße 8 in Birkenwerder. Am Anfang sieht man das
Haus der Familie Schaul und die Personen, wie sie vorgestellt
werden.
Wir haben unsere Informationen selbst durch eine Exkursion
durch Birkenwerder bekommen. Wir haben also fast alles selbst
gemacht."


