In der ersten Märzwoche 2026 machten wir Station in Fürstenberg, unserem zweiten Halt entlang der Nordbahn. In der Projektwoche bearbeiteten wir mit Kindern der sechsten Klasse der Drei-Seen-Grundschule Fürstenberg das Thema Sommerfrische.
In Fürstenberg (Havel) rekonstruierten die Schüler:innen den Wandel des Ortes vom jüdisch geprägten Erholungsort zur Stadt der Verfolgung, in Sichtweite des KZ Ravensbrück. Im Mittelpunkt stand dabei der Bahnhof Fürstenberg – einst Ziel jüdischer Sommergäste, später Ankunftsort zahlreicher zum KZ deportierter Frauen und auch Männer sowie täglicher Transitbahnhof für Zwangsarbeiter:innen.
Hier finden Sie die Ergebnisse der Projektgruppen, die wir veröffentlichen dürfen. Es sind noch weitere Filme entstanden, für die aber keine ERlaubnis zur Veröffentlichung vorliegt..
Der Bahnhof in Fürstenberg
"Wo spielt eure Geschichte? – In Fürstenberg (Havel) am Bahnhof. Es geht um den Bahnhof Fürstenberg/Havel. Es hat sehr viel Spaß gemacht, den Film zu machen. Wir haben viele Szenen gemacht, um die Geschichte gut nachzustellen. In unserem Film erfährt man, wie die Juden ins KZ gekommen sind."
Der jüdische Friedhof

"In unserem Film geht es um den jüdischen Friedhof in Fürstenberg (Havel). Im Film kommen drei Mädchen vor, die die Geschichte von einem jüdischen Gedenkstein erfahren wollen.Es lohnt sich unseren Film anzuschauen, weil man etwas dazulernt und wir haben uns viel Mühe gegeben."
Familie Zwirner

"Familie Zwirner ist im Haus von Familie Ahlgrimm eingezogen. Es ist schön, aber gleichzeitig traurig. Das ist ein kurzer, gleichzeitig ein spannender Film. Familie Zwirner ist eine jüdische Familie."
Die Synagoge

"Es geht um die drei Synagogen in Fürstenberg. Die standen alle in der Innenstadt.
Es lohnt sich den Film anzugucken, denn es ist lehrreich und es macht Spaß. Dazu hat es viel Spaß gemacht den Film zu drehen."
Ruth Hamburger
"Es geht um Ruth Hamburgers Leben. Der Film spielt am Röblinsee 39, Fürstenberg (Havel). Sie lebte dort in einer Pension mit ihrer Familie. Ihre Pension wurde zerstört und sie musste sie verkaufen, danach wollten sie in die Schweiz und USA flüchten, ist aber beides gescheitert. Dann sollte sie ins KZ (Auschwitz) gebracht werden und Ruth hat sich mit 35 das Leben genommen. Clara Böhm (Mutter) wurde ermordet. Rudi, Eva und Edith haben überlebt."
Toni Richter
"Das ist unser Film über Toni Richter, die in Fürstenberg (Havel) gelebt hat. Beim Filmen haben wir persönlich auch einen Favoriten gefunden und zwar Coco [die Klavierschülerin], die aber nicht wirklich im Mittelpunkt ist. [...] Beim Drehen war uns besonders wichtig, dass jeder gleich viel spricht."




